Changelog¶
Hier dokumentieren wir neue Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen.
Allgemeine News sowie detailierte Releasenotes finden Sie auch auf unserer Webseite: https://www.fakturia.de/news
26.08.2026 (Rel. 2.177.0)¶
MRR/ARR Report¶
Neben der bereits seit längerem verfügbaren Umsatzprognose steht im Auswertungsbereich (Schnittstellen -> Reporting) nun auch ein Report mit MRR/ARR Kennzahlen zur Verfügung. Während die Umsatzprognose eine genaue Vorhersage für den zu erwartenden Cashflow in der Zukunft liefert (inkl. geplante Einzelleistungen ohne Abo) konzentriert sich der MRR Report rein auf die Subscription-Kennzahlen MRR/ARR. Der Report kann sowohl rückwirkend als auch für die Zukunft erstellt werden und betrachtet immer ganze Monate. Enthalten sind:
- MRR/ARR zum Beginn des Monats
- MRR/ARR zum Monatsende
- Anzahl der aktiven Aboverträge zum Beginn des Monats
- Anzahl der aktiven Aboverträge zum Ende des Monats
- Kündigungen und Churn-Rate für den betreffenden Monat
Die MRR/ARR Kennzahlen sowie die Churn-Rate können auch Live im Dashboard ganz oben in den Charts eingesehen werden. (Tab MRR/ARR)
Hinweis auf Sonderpreise im Vertragsexport¶
Die an den Artikeln gepflegten Preise lassen sich auf Vertragsebene pro Kunde überschreiben. Sind für einen Vertrag Sonderpreise hinterlegt, haben diese immer Vorrang vor den Listenpreisen am Artikel. Eine Preisänderung am Artikel hat somit für Verträge mit Sonderpreisen keine Wirkung. Um nun bei einer geplanten Preisänderung einen Überblick über die Verträge mit Sonderpreisen zu erhalten, haben wir den Vertragsexport (Schnittstellen -> Reporting) um eine Spalte erweiert die angibt, ob bei einem Vertrag Sonderpreise hinterlegt sind oder nicht.
E-Rechnungen: Bugfix TaxCategory bei Reverse-Charge Rechnungen¶
Bei Reverse-Charge Rechnungen im EU-Wirtschaftsraum wurde in den E-Rechnungsformaten ZUGFeRD und XRechnung der Steuercode (TaxCategory) falsch deklariert, hier wurde fälschlicherweise "Z" für Zero rated goods gesetzt. Ab sofort wird der korrekte Wert "AE" geliefert.
11.08.2026 (Rel. 2.176.0)¶
Kein FiBu-Export von 0 EUR Belegen¶
Für Buchungen im Buchungsstapel mit einer Umsatzsumme von 0,00 EUR hat das DATEV-Rechnungswesen bei der Verarbeitung des Buchungsstapels Fehler- bzw. Warnmeldungen ausgegeben. Ursache für solche Buchungen: Ausgangsrechnungen aus Fakturia mit einer Bruttosumme von 0,00 EUR. Zwar lässt sich die Erstellung von 0 EUR Rechnungen in den Systemeinstellungen (Tab Rechnung & Finanzen) unterbinden, sind die Rechnungen aber bereits erstellt wurden diese bisher auch beim DATEV-Export mit berücksichtigt. Zur Vermeidung von Fehlermeldungen im DATEV-Rechnungswesen werden Belegbuchungen mit einer Umsatzsumme von 0,00 EUR ab sofort nicht mehr übertragen. Die Belegbilder (Rechnungs-PDF) werden aber weiterhin übermittelt (bei Nutzung unserer DATEV-Schnittstelle bzw. DUO).
27.07.2026 (Rel. 2.175.0)¶
Teilstorno von Rechnungen¶
Die Stornierung einer Rechnung (Erzeugung einer Rechnungskorrektur) konnte bisher über zwei verschiedene Anwendungsfälle erreicht werden: (a) Komplette Stornierung einer Rechnung in der Rechnungsübersicht oder (b) ein indirektes Teilstorno einzelner Rechnungspositionen mittels Upgrade/Downgrade Funktion.
Nicht möglich war jedoch die manuelle Selektion von einzelnen Rechnungspositionen und deren Stornierung, unabhängig vom Upgrade/Downgrade-Prozess. Eine solche Funktionalität steht ab sofort zur Verfügung. Hiefür wurde in der Rechnungsübersicht (Fakturierung -> Rechnungen) eine Detailansicht für jede Rechnung eingeführt (erreichbar über das Auge-Icon) welche auch die einzelnen Rechnungspositionen aufführt. Für ein Storno einfach die gewünschten Positionen auswählen und im Action-Menü unten die Funktion für das Teilstorno auswählen. Die Korrekturrechnung wird dann sofort an den Kunden zugestellt.
Verbessertes Matching beim Kontenabgleich¶
Über den Kontenabgleich via finAPI werden Zahlungseingänge auf dem Girokonto oder Rücklastschriften automatisch erkannt und verarbeitet. Bei einigen Kunden gab es noch Probleme beim Matching des Zahlungseingangs, wenn der Kunde im Verwendungszweck direkt nach der Rechnungsnummer einen Buchstaben eingegeben hat, z. B. "RE-5025April". Dieser Fall wird ab sofort auch korrekt erkannt.
API: Löschen von SEPA-Lastschriftmandaten¶
In der API steht jetzt ein neuer Endpunkt zum Löschen von SEPA-Lastschriftmandaten bereit. In diesem Zuge wurde eine UUID für jedes Mandat eingeführt.
Vertragsaktivierung: Prüfung Vertragsbeginn¶
Da einige Kunden irrtümlich die Jahreszahlen beim Vertragsbeginn zweistellig eingegeben haben (z. B. 01.07.26 anstatt 01.07.2026) und Fakturia beim Datum vierstellig arbeitet erfolgt nun bei Aktivierung des Vertrags eine extra Validierung. Verträge die älter als 100 Jahre sind können nicht mehr aktiviert werden, um Folgefehler zu vermeiden.
02.06.2026 (Rel. 2.172.0)¶
Neue Konfig-Option: Verrechnung von Kontoguthaben bei Rechnungserstellung¶
Fakturia hat bisher immer automatisch bei der Rechnungserzeugung vorhandene Guthaben auf Kundenkonten (Debitorenkonten) mit dem Rechnungsbetrag verrechnet. Somit wurde bei einem Guthaben auch immer eine Teilzahlung vorgenommen. Bei evtl. vorhandenen Fehlbuchungen auf dem Kundenkonto hat dieses Verhalten jedoch stets zu Irritationen geführt.
Ab sofort kann diese Verrechnungsfunktion unter ⚙ Systemeinstellungen → Rechnung und Finanzen → Dokumentenversand und Darstellung deaktiviert werden.
Abweichende E-Mail Adresse im Rechnungskopf¶
Bei der Erzeugung von Rechnungsdokumenten wird im Kopfbereich rechts oben neben den Angaben zur Firma (Firmennamen, Adresse usw.) auch eine E-Mail Adresse zur Kontaktaufnahme angedruckt. Dies war bisher immer die in den Stammdaten angegebene E-Mail Adresse. Gleichzeitig nutzen wir die E-Mail Adresse in den Stammdaten auch für den Versand von Benachrichtigungen aus Fakturia.
Für den Rechnungskopf lässt sich jetzt ganz explizit eine E-Mail Adresse einstellen. Gehen Sie dazu in die Textverwaltung über ⚙ → Dokumente & Texte und wechseln dann in den Tab Dokumente allgemein. Die E-Mail Adresse kann internationalisierbar im Feld Kontakt E-Mail Adresse (Dokumentenkopf) eingetragen werden. Sie können also z. B. für englischsprachige Kunden eine andere E-Mail Adresse angeben als für den deutschsprachigen Kundenkreis.
Bugfix: Up-/Downgrade bei abweichendem Abrechnungsbeginn¶
Für das im letzten Release eingeführte neue Feature wurde noch ein kleiner Fehler im Zusammenhang mit der Fortführung der Abo-Sequenz behoben. Der Fehler führte dazu, dass bei Folgemonaten noch der Vertragsbeginn zur Ermittlung des Leitungszeitraums herangezogen wurde.
11.05.2026 (Rel. 2.171.0)¶
Verbesserte Validierung der SEPA-Mandatsnummer¶
Die Länge der SEPA-Mandatsnummer wird nun zusätzlich zu den erlaubten Zeichen validiert. Erlaubt ist eine Länge von max. 35 Zeichen.
Up-/Downgrade bei abweichendem Abrechnungsbeginn¶
Waren bei Upgrades/Downgrades Verträge im Spiel, bei denen die Abrechnung der Aboleistung erst mehrere Tage nach dem eigentlichen Vertragsbeginn gestartet ist, führte dies zu unerwarteten Ergebnissen beim Upgrade/Downgrade. Hintergrund: Fakturia orientiert sich bei den Leistungszyklen bisher immer am Datum des Vertragsabschlusses. Ist der Vertragsbeginn z. B. der 15.04.2026 starten bei einem Monatsabo die künftigen Leistungszeiträume immer am 15. des Monats.
Wurde nun aber bei der Vertragserstellung für einen Aboartikel das Datum für Abrechnung ab auf den 01.05.2026 gesetzt ergibt sich für den Aboartikel ein abweichender Leistungszyklus (01.05. - 31.05.). Bei einem Upgrade dieses Aboartikels hat Fakturia bisher immer eine Angleichung an den Zyklus des Vertrages vorgenommen - zur Korrektur dieses Zustandes musste die Funktion Leistungszyklus anpassen herangezogen werden.
Ab sofort ermittelt Fakturia beim Upgrade/Downgrade den "inoffziellen Vertragsbeginn" - also das Datum, an welchem zum ersten Mal Aboleistungen in Rechnung gestellt wurden. Im obigen Beispiel wäre dies der 01.05.2026. Nach Durchführung des Upgrades/Downgrades muss keine nachträgliche Zyklusanpassung mehr vorgenommen werden.
API: Geplante Abrechnung beim Anlegen von Leistungen (Activities)¶
Wird eine neue Leistung über die REST-API eingebucht, kann das Datum zur frühesten Abrechnung dieser Leistung über das Attribut scheduled gesetzt werden. Erst mit erreichen dieses Datums wird die Leistung dann in eine Rechnung einbezogen.
finAPI: Erkennen von bereits bezahlten Rechnungen¶
Beim Kontenabgleich über finAPI wird der Verwendungszweck der Überweisung nun zusätzlich auf bereits bezahlte Rechnungen geprüft. Damit lassen sich nun auch Doppelüberweisungen von Kunden erkennen. Kontotransaktionen für offene Rechnungen werden jedoch per Default nicht selektiert und sind mit einer gelben Warnmeldung versehen. Sofern die Einbuchung der Position gewünscht ist, muss der Haken manuell gesetzt werden.
28.04.2026¶
Bezahl-Code (QR) auf Rechnungs-PDF¶
Bei der Bezahlart Überweisung ist es nun möglich, Bezahl-Codes (EPC-QR-Code) auf den Rechnungen einblenden zu lassen.
Damit können Ihre Kunden die Rechnung über gängige Banking-Apps direkt per Kamera-Scan überweisen.
Sie können dies in den Einstellungen aktivieren.
CSV Batch-Upload von Leistungen (Activities) via GUI¶
Um eine größere Menge von geplanten Abrechnungsposten (Leistungen) einzuspielen steht nun neben der REST API auch ein CSV-Upload über die Backoffice-GUI zur Verfügung. Dazu haben wir den Schnittstellen-Menüpunkt Kunden importieren in CSV-Import umbenannt. Neben dem Kunden-Upload gibt es hier jetzt auch einen Bereich für den Upload von Leistungen. Der Aufbau der CSV-Datei ist unter Datenformate beschrieben.
15.04.2026¶
Intelligente Suche mit Schnelleinstieg¶
Häufig angefragt jetzt endlich da: In der oberen Menüleiste im Backoffice befindet sich jetzt ein permanant sichtbares Suchfeld mit automatischer Vervollständigung der Suchanfragen. Gesucht wird nach passenden Kunden, Verträgen und Artikeln.
Bei Auswahl eines Suchergebnisses wird das selektierte Objekt sofort geöffnet. Über diesen Weg gelangt man deutlich schneller in den gewünschten Vertrag als bisher.
Suchen Sie z. B. nach dem Firmennamen, erhalten Sie als Eregbnis sowohl den Kunden selbst als auch seine angelegten Verträge.
Folgende Attribute werden bei der Suche berücksichtigt:
- Kunde: Firmenname, Vorname, Nachname, Kundennummer, E-Mail Adresse
- Vertrag: Vertragsnummer sowie Firmenname, Vorname, Nachname und Kundennummer des Kunden
- Artikel: Artikelnummer, Artikelname
Vereinfachte Zuweisung von Verträgen¶
Das intelligente Suchfeld hilft nun auch bei verschiedenen Zuweisungsaktionen, wo bisher eine Auswahl über ein modales Fenster erforderlich war. Um z. B. bei der Leistungserfassung einen Vertrag oder Artikel auszuwählen, gibt man einfach nur noch einen Suchbegriff ein z. B. den Kundennamen und erhält eine Liste mit passenden Vorschlägen (z. B. alle Verträge dieses Kunden). Für umfangreichere Suchen steht das bekannte modale Fenster weiterhin als Selektionsmöglichkeit zur Verfügung.
Das Suchfeld für die Zuweisung ist in folgenden Dialogen zu finden:
- Leistung erfassen: Vertrag / Artikel wählen
- Provisionsregel im Vertrag zuweisen: Auswahl provisionsberechtigter Vertrag / Provisions-Artikel